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Mittwoch, 23. August 2017
IEFSF 2017 » Spannender Auftakt in Erfurt - Alles dabei, was Schach zu bieten hat
IEFSF 2017


31.07.2017 - 14:42 von Jonathan Carlstedt


Die erste Runde des Womens Open und des Young Masters hielt was das Erfurter Schachfestival verspricht, eine Werbung für das Frauenschach, aufregende Momente paarten sich mit tollem Schach und so kamen die Gäste bereits zum Auftakt voll auf ihre Kosten.
Im Womens Open sind die Spielstärkeunterschiede naturgemäß sehr groß. Denn die Nummer 1 der Setzliste spielt in diesem Fall gegen die Nummer 30, bedeutet eine Elodifferenz von ungefähr 500 Punkten. Doch trotzdem kämpften die Underdogs und versuchten den Titelträgerinnen halbe und ganze Punkte streitig zu machen. Ein gutes Turnier wünschte zu Beginn Frank Neubert, der die Sparkasse Mittelthüringen vertritt ,alles Gute, bevor die ersten Züge gemacht wurden. In der ersten Runde war es den Außenseiterinnen noch nicht gegönnt etwas gegen ihre starken Konkurrentinnen zu holen. Aber was nicht ist kann und wird ja noch werden!
Beim Young Masters zeigte Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Bahn AG, durch Anwesenheit seine Unterstützung für das Erfurter Frauenschachfestivals. Den Teilnehmern des Young Masters gab er seine besten Wünsche mit auf dem Weg, bevor er sich nun selber auf den Weg in seinen wohlverdienten Urlaub macht.
Diese Motivation nahmen die Spielerinnen mit in ihre Partien. Am Ruhigsten ging es da noch zwischen Karina Szczepkowska und Josefine Heinemann. Karina opferte früh mit Weiß einen Bauer, für den sie durchaus Druck bekam. Stück für Stück baute Karina Raumvorteil auf, doch als sie keinen Weg für weitere Fortschritte fand, wurden die Züge wiederholt.
Das zweite Remis des Tages zwischen Filiz Osmanodja und Atousa Pourkashiyan im Young Masters war da deutlich spektakulärer. In komplett verwirrender Stellung, in der Filiz bereits auf dem Weg zum Sieg zu sein schien, konnte Atousa mit scheinbar 2 in der Gegend hängenden Springer ein interessantes Dauerschach zu konstruieren.
Diese Partie war dann auch das Ende der Friedfertigkeit im Young Masters. Denn Sarah Hoolt konnte als Erste ihre Partie beenden, mit einem überzeugenden Schwarzsieg gegen Teodora Rogozenco. Ein kleiner Fehler nach der Eröffnung von Teodora reichte aus, um die Angriffsqualitäten von Sarah zu entfesseln. Am Ende war der weiße König umringt von schwarzen Figuren und die 17-jährige Hamburgerin musste ihre Niederlage anerkennen.
Den nächsten vollen Punkt holte eine stark spielende Irina Bulmaga gegen Fiona Sieber . In einem Najdorf-Sizilianer, konnte Irina ihren Angriff deutlich besser in Schwung bringen und setzte mit einem grandiosen Dameopfer der Partie ein Ende.


WFM Sieber Fiona 0 - 1 IM Bulmaga Irina

Die letzte Partie die noch lief, war zwischen Marina Brunello und der Deutsche Meisterin im klassischen Schach, Jana Schneider. Jana startete in der französischen Verteidigung mit Schwarz wie die Feuerwehr und konnte sich dank starker Pläne und guter Taktik eine überlegene Stellung erarbeiten. Doch irgendwie begann Jana den Faden zu verlieren und damit die Kontrolle aus der Hand zu geben. Am Ende musste Fiona aufgrund der 3 Freibauern von Marina am Dameflügel aufgeben.
Ein großartiger Start der Turniere, heute um 16 Uhr setzten wir noch einen drauf! Neben der 2.Runde des Womens Open und des Young Masters, geht das Duell zwischen Alexandra Kosteniuk und Elisabeth Pähtz in die erste Runde im klassischen Schach.

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IEFSF 2017 » Bahnchef Dr. Richard Lutz eröffnet Young Masters
IEFSF 2017


31.07.2017 - 13:05 von Klaus Steffan


Bahnchef Dr. Richard Lutz führt den ersten Zug des Young Masters am Brett 1 aus...
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FM Brunello Marina : FM Schneider Jana
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IEFSF 2017 » Freudige Überraschung für Orgchef Thomas Pähtz...
IEFSF 2017


30.07.2017 - 23:14 von Klaus Steffan


An den Schachförderverein Region Erfurt e. V übergab Andre Blechschmidt eine Spende über 500 €. Herzlichen Dank an die ALTERNATIVE 54 .

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IEFSF 2017 » Das Erfurter Frauenschachfestival wird feierlich eröffnet.
IEFSF 2017


30.07.2017 - 22:32 von Jonathan Carlstedt


86 Bilder von der Eröffnungsveranstaltung...

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Nicht nur die Spieler von Schachpartien, sondern offensichtlich auch die Gäste zu Eröffnungsfeiern von Schachturnieren gewöhnen sich an die Null-Karenz-Regel. Pünktlich um 18 Uhr hatten sich alle Gäste im festlichen Saal des Radisson Hotels in Erfurt versammelt um der Eröffnungsfeier des 2. Erfurter Schachfestivals beizuwohnen. Dabei trafen die Spielerinnen der verschiedenen Turniere auf Größen aus Politik und Wirtschaft. Nachdem Axel Eger, Vorsitzender des Fördervereins Schach in der Region Erfurt e.V. die Auftaktveranstaltung mit einer inspirierenden Rede eröffnete, beglückwünschte der Schirmherr der Deutschen Schnellschachmeisterschaft der Frauen, Elisabeth zu ihrem dritten Meistertitel mit dieser Bedenkzeit.
Anschließend erhielt der Vizepräsident des Deutschen Schachbundes, zuständig für Leistungssport, Klaus Deventer das Wort. Genau wie sein nachfolgender Redner Dr. Sühl aus dem Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, lobte Deventer das Erfurter Frauenschachfestival als eine der wichtigen Institutionen im Deutschen Schach, mit der, wie er sagte „vermessenen“ Hoffnung auf eine zukünftige 3.Ausgabe der Veranstaltung. Nach den Reden setzte Axel Eger zu kürzesten Wortmeldung des Abends an und eröffnete das Buffet. Alle Beteiligten genossen das hervorragenden Essen, den leckeren Wein und andere Köstlichkeiten, bei interessanten Gesprächen mit ihren Tischnachbarn.
Nachdem die musikalische Begleitung zeigte was sie drauf hat, und das war eine ganze Menge, war es an Professor Uwe Pfenning, Präsident des badischen Schachverbandes und Hauptschiedsrichter Gregor Johann die Moderation zu übernehmen und die rund 100 Gäste durch den Abend zu führen. Zunächst wurde die Farbverteilung des Wettkampfes zwischen Alexandra Kosteniuk, die heute bereits ein Uhren-Simultan mit 12:0 für sich entschied, und Elisabeth Pähtz festgelegt. Auch hier hatten sich die Organisatoren etwas einfallsreiches überlegt. Die Spielerinnen mussten sich einen Schirm aussuchen in dem kleine Zettel gelegt waren mit der jeweiligen Farbe. Als Alexandra ihren Schirm öffnete, regnete es schwarz Schnipsel und damit war klar, sie wird die jeweiligen Disziplinen mit einer Schwarzpartie beginnen.
Als nächstes Stand die Auslosung des Young Masters auf dem Programm. Hier hielt Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Bahn AG ein kurze, aber starke Rede, in der er darauf verwies, dass sein Unternehmen ohne Vielfalt und Offenheit, ohne die vielen Menschen mit Ursprung in diversen Ländern nicht so gut arbeiten könnte, wie die Bahn es tut. Dieses Modell eines multikulturellen Erfolgsmodells spiegelt auch das Young Masters mit seinen 5 Nationalitäten bei 10 Spielern wieder.
Beim Womens Open war es noch nicht möglich die Paarungen zu machen, da sich noch Spielerinnen ab und anmelden könnten. Aber die Farbe der an 1 gesetzten Inderin wurde bereits ausgelost indem sie ebenfalls einen Schirm zog. Die sympathische Inderin Subbaram Vijayalakshmi wird morgen auf jeden Fall mit Weiß antreten. Der Vertreter der Sparkasse Mittelthüringen verwies auf die vielen Gemeinsamkeiten zwischen Arbeitsleben und Schachwelt. Neben seiner langen Vergangenheit mit Thomas Pähtz stand für ihn auch der Mehrwert unserer Sports im Mittelpunkt.
Zu guter Letzt zeigte Herr Dr. Köhler mit seiner Schulschachstiftung und seinem Einsatz für die Jugendspieler, dass es auch jene verdienen im Schach eine Chance zu erhalten, die ansonsten nicht die finanziellen Möglichkeiten hätten.
Ein rundum gelungener Abend an dem die Gedanken auch bei Nino Khurtzidze, die aufgrund eines Tumors leider nicht teilnehmen kann, waren. Wir bitten alle Mitglieder der Schachfamilie über eine Spende für Ninos Therapie nachzudenken.
Die Begeisterung über den Eröffnungsabend ist ungebrochen und Ansporn für die Organisation genau in dieser hohen Qualität weiterzumachen. Wir bedanken uns bei allen Sponsoren und Gästen, für ihre großartige Unterstützung und Anwesenheit bei der Eröffnungsveranstaltung, die diesen Abend zu einem besonderen Abend und dieses Festival zu einem besonderen Festival machen.

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IEFSF 2017 » Elisabeth Pähtz ist neue Deutsche Schnellschachmeisterin.
IEFSF 2017


30.07.2017 - 13:23 von Jonathan Carlstedt


Die 1. Runde war eine Schrecksekunde für die gebürtige Erfurterin und Nummer 1 der Setzliste Elisabeth Pähtz. Doch nach ihrem Auftaktremis ließ sie ihren Gegnerinnen keine Chance und dominierte das Feld nach Belieben. 7 Siege in Folge bedeuteten bereits nach Runde 8 den Titel der Deutschen Meisterin im Schnellschach. Hinter ihr ins Ziel kam Marta Michna mit 6,5 Punkten. 2 sichere Remis in Runde 8 und 9 brachten ihr den Vizemeistertitel. Denn gegen Elisabeth war an diesem Wochenende kein Kraut gewachsen.
Um den dritten Platz stritten sich in der letzten Runden noch ganze 6 Spielerinnen, die sich alle mit 5 Punkten den Bronzerang teilten. Am Ende konnte sich Alina Rath dank eines Sieges, und damit des einzigen Sieges der Spielerinnen mit 5 Punkten, in der letzten Runde durchsetzen. Eine starke Leistung der jungen Berlinerin.
Den vierten und fünften Platz belegten Manuela Mader und Olena Hess mit jeweils 5,5 Punkten, am Ende hatte Manuela dank des höheren Gegnerschnitts leicht die Nase vorn.
Auch die vielen jungen Spielerinnen stellten ihr Können und ihren Kampfgeist unter Beweis. So wich Teodora einer Zugwiederholung gegen die Führende Elisabeth aus. Zwar verlor sie am Ende die Partie, doch genau diese Einstellung ist es, die eine gute von einer sehr guten Spielerinnen unterscheidet. Teodora ist warm gespielt für das anstehende Young Masters.
Ebenfalls starke Leistungen zeigte Annmarie Mütsch, das sieht man bereits daran, dass sie in der letzten Runde gegen die Führende an Brett 1 ran durfte. Mit den schwarzen Steinen setzte sie ihre Gegnerin mächtig unter Druck, Elisabeth musste mit Weiß bereits frühzeitig einen Bauer geben. Doch Stück für Stück wendete sich das Blatt, Elisabeth übernahm die Kontrolle und hatte mal wieder deutlich mehr Zeit auf der Uhr. 8,5 aus 9, eine starke Leistung der Deutschen Nummer 1.
Wir gratulieren der neuen Deutschen Meisterin Elisabeth Pähtz, bedanken uns bei den Spielerinnen für die angenehme Atmosphäre und das großartige Kampfschach, beim Schirmherr der Veranstaltung dem Präsidenten des Thüringer Landessportbundes Peter Gösel, sowie bei den Schiedsrichtern für den reibungslosen Ablauf und Chess 24 für die Bereitstellung der Live-Übertragung.

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v.l. Thomas Pähtz Organisationschef, Elisabeth Pähtz Platz 1, Marta Michna Platz 2
Alina Rath Platz 3, Daniel Wanzek Organisationsteam

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